31. Oktober 2008 von Markus
Nach längerer Ruhepause hier im Spreewald-Blog schaffe ich es nun endlich Euch eine der neuesten Spezialitäten des Spreewalds vorzustellen – die ENERGIEBIRNE

Die Energiebirne ist die neueste Kreation von dem bekannten Spreewaldkoch Peter Franke aus Werben. Wie auf dem Foto ersichtlich ist die Energiebirne tatsächlich einer Glühbirne nachempfunden und nach eigenem Test auch passend für eine E 27 Fassung – was jedoch nicht zur Nachahmung empfohlen wird, da ich große Probleme hatte die Birne wieder raus zu bekommen
Was den Inhalt angeht, so ist auf dem Bild die Energiebirne mit Kräuteröl zu sehen. Das Kräuteröl ist eigentlich Rapsöl und wird erst durch Zugabe frischer Kräuter wie z.B. Petersilie, Schnittlauch oder Liebstengel zu einem aromatischen und wohlschmeckenden Kräuteröl. Bei einem Vorortbesuch konnte ich mich auch davon überzeugen, dass Peter Franke alle Kräuter frisch zubereitet und in aufwendiger Handarbeit zusammen mit dem Öl in der Birne abfüllt.
Doch Kräuteröl ist nicht die einzige Füllung, inzwischen gibt es einige Sorten mehr. So bekommt man die Energiebirne inzwischen auch gefüllt mit Rosensirup, Kräutersalz, Schlehenlikör und ganz neu mit Walnussöl.

Insgesamt finde ich, ist die Energiebirne eine schöne Geschenkidee, die auffällt und garantiert in Erinnerung bleiben wird. Überzeugen Sie sich selbst davon!
Mit würzigen Grüßen aus dem Spreewald, Ihr Markus
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14. August 2008 von Markus
Der Spreewald und die Lausitz sind seit jeher bekannt für den Anbau von Lein und die Produktion von Leinöl. Inzwischen hat sich viel geändert, die Landwirtschaft wurde überwiegend umgestellt auf andere Erzeugnisse wie Spreewaldgurken oder Mais und Getreide, aber Lausitzer Leinöl bzw. Leinöl aus dem Spreewald ist zur Marke geworden.
Das bekannteste Lausitzer Unternehmen welches Leinöl verkauft ist die Firma Kunella Feinkost GmbH aus Cottbus. Das Unternehmen wurde 1894 von Familie Kunert gegründet. Anfangs wurde Butter produziert und verkauft, später dann auch Spreewaldkäse und erst im Laufe der Jahre kam dann auch das Lausitzer Leinöl dazu. Inzwischen ist Lausitzer Leinöl zu einer echten Marke heran gereift und man kann es weit über die Grenzen des Spreewalds und der Lausitz hinaus in Supermärkten und Geschäften kaufen.
Seit wenigen Monaten hat Kunella sein Sortiment erweitert und bietet auch BIO-Leinöl an. Dieses Leinöl zeichnet sich dadurch aus, dass es kaltgepresst wurde und die Leinsamen aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Durch die kalte Pressung bleiben die im Leinöl enthaltenen Vitamine und Enzyme erhalten und somit ist dieses Öl besonders wertvoll.

Leinöl im Allgemeinen und dieses Leinöl im Speziellen zählt zu den gesündesten Speiseölen überhaupt. “Schuld” daran ist der hohe Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, den sogenannten Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Man sagt dem Leinöl eine cholesterinsenkende Wirkung nach, die auch in diversen Studien untersucht Gegenstand der Untersuchungen war und teilweise auch bestätigt wurde.
Nach dem theoretischen Teil haben wir als Lausitzer Urgesteine das Kunella BIO-Leinöl natürlich auch gekostet und zwar in der beliebten Form mit Brötchen und Zucker… Kennen Sie nicht? Ganz einfach, man nehme zwei Teller, gieße in den Ersten Leinöl und schütte in den Zweiten Zucker. Nun kann man eine Brötchenhälfte oder auch Toastbrot zuerst in das Leinöl und dann in den Zucker tunken – und dann keine Scheu, einfach zubeißen. Mmh – Lecker…
Das BIO-Leinöl schmeckt deutlich lieblicher als das Lausitzer Leinöl und ist somit auch für weniger große Leinölfans zum Verzehr geeignet. Der Zucker übertüncht den leicht nussigen Geschmack – insgesamt geschmacklich gut und in dem Wissen viele gesunde Inhaltsstoffe aufgenommen zu haben, habe ich mir sofort noch ein zweites Brötchen zubereitet…
Wer in Bezug auf Leinöl mit Zucker und Brötchen etwas skeptisch ist, dem empfehle ich es zunächst mit Pellkartoffeln und Quark mit Leinöl zu versuchen. Das Rezept finden Sie hier um Blog im Rezeptebereich.
Wenn Sie Leinöl in völlig anderer Form zu sich nehmen oder einfach nur ein sehr leckeres Rezept haben, dann freuen wir uns auf Ihren Kommentar!
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Die vorerst letzte Sorte Spreewaldgurken, die wir im Rahmen unseres kleinen Contest probiert haben sind die Spreelinge vom Spreewaldhof aus Golßen. Über den Spreewaldhof haben wir bereit berichtet bei unserem Test der Get One – der Spreewaldgurke aus der Dose.
Die Spreelinge testen wir im 720 ml Glas. Wie man erwarten konnte sind die Spreelinge ein ganzes Stück kleiner als die große Schwester, die Get One in aus Dose, dafür sind sie nicht so allein im Glas und können sich bis zum Verzehr gemeinsam die Langeweile vertreiben
Der Duft aus dem Glas ist hervorragend und auch der erste Biss in die Gurke bestätigt den ersten guten Eindruck. Knackig und frisch. Nachdem die erste Gurke alle Geschmackszonen im Mund hinter sich gelassen hat beschleicht uns allerdings das Gefühl, dass wohl die Gewürze knapp geworden sind, denn unsere Test-Spreelinge könnten ruhig etwas würziger sein… Dies ist im Vergleich zu den anderen getesteten Sorten auch der größte Nachteil. Alles in allem sind die Spreelinge vom Spreewaldhof knackig und geschmacklich gut, wenngleich das Geschmackserlebnis für den einen oder anderen Gurkenfreund sicher etwas kräftiger sein könnte. Aber vielleicht waren ja wirklich nur bei diesem Glas die Gewürze knapp

Am Ende unseres Spreewaldgurken – Contest wollen wir kurz ein Fazit ziehen. Mit Abstand am Besten haben uns die Gewürzgurken von Krügermann geschmeckt. Die waren würzig, knackig und frisch – fast wie von Oma selbst gemacht (wer legt eigentlich noch selber Gurken ein?)…
An zweiter Stelle folgt die Gurke aus der Dose – die Get One. Allein schon wegen des originellen Auftritts hat sie sich diesen Platz verdient. Aber auch vom Geschmack her ist sie sehr lecker und uneingeschränkt zu empfehlen.
Den dritten Platz vergeben wir an die Gewürzgurken von Rabe und dem Spreewaldhof gemeinsam, da beide leichte Schwächen im Geschmack hatten, aber mit Sicherheit auch Ihre Fans haben und auch weiter finden werden.
Es gibt im Spreewald noch einige weitere Hersteller von Spreewaldgurken und wir werden sicherlich auch in absehbarer Zeit auf diese zurückkommen, werden dann aber auch andere Sorten wie Pfeffergurken, Senfgurken oder Chiligurken testen… Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie bald mal wieder vorbei.
Würzige Grüße aus dem Spreewald wünscht Ihnen Ihr Markus
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Am letzen Wochenende waren wir in Burg im Spreewald um ein paar Eindrücke für den Spreewald-Blog zu sammeln. Das Wetter war hervorragend, wie man auch auf den Bildern sehen kann, und somit ideal für eine Spreewald-Ausflug. Ziel war wie schon geschrieben Burg im Spreewald, genau gesagt im Oberspreewald. Burg ist von der Ausdehnung her eine der größten Gemeinden in Deutschland, hat aber nur ca. 4.600 Einwohner. Die wohl bekanntesten touristischen Einrichtungen in Burg sind die Spreewald-Therme, die aus einer Sole-Quelle gespeist wird und der Burg seinen Status als Heilquellen-Kurbetrieb verdankt, und das Hotel “Zur Bleiche”. Darüber hinaus kann Burg aber auch mit weit verzweigten Wasserarmen, einem gut erschlossenen Wegenetz, ideal für Skater, Fahrradfahrer und Spaziergänger und vielen kulturellen Veranstaltungen punkten.
Der beste Startpunkt für eine Tour auf dem Wasser ist der Burger Hafen….

Dass das Wasser auch sauber ist, sieht man an dem reichhaltigen Forellenbestand in der Spree…

Aber nicht nur für den Wasserausflug ist der Hafen ein guter Startpunkt. Ein beliebtes Ausflugsziel in Burg ist der Bismarkturm, ein Denkmal zu Ehren des damaligen ersten Reichkanzlers Otto von Bismarck.
Los gehts zu Fuß, aber immer in Reichweite zum Wasser…




Nach ca. 3km Fußmarsch durch den malerischen Spreewald sind wir am Bismarckturm angelangt. Der Turm, angelegt auf einem Hügel, ist das höchste Gebäude in Burg und verschafft dem Besucher einen guten Überblick über die ansonsten recht flache Landschaft des Spreewalds und der Lausitz…



Beeindruckt vom Ausblick in die Natur begeben wir uns auf den Rückweg, um beim nächsten Kurztrip den Wasserweg zu erkunden.
Ganz am Schluß unsere kurzen Ausflugs in den Spreewald darf natürlich ein leckeres Eis nicht fehlen. Selbst die Eissorten sind dabei ganz und gar auf den Spreewald abgestimmt, es gibt nämlich Gurkeneis und Quarkeis mit Leinöl – einfach nur lecker…
Würzige Grüße aus dem Spreewald, Euer Markus
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Die Firma Rabe ist ein weiterer Vertreter der traditionellen Spreewälder Konservenfabriken. Neben den Gewürzgurken gibt es noch viele weitere Gurkensorten wie Senfgurken, Pfeffergurken, Chiligurken oder auch BIO-Gurken. Berühmt ist die Firma Rabe auch für ihren Spreewälder Meerrettich. Diesen werden wir sicher an anderer Stelle in diesem Blog vorstellen. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis 1880 zurück und bereits seit 1932 wird das Spreewälder Gemüse unter dem Namen “Kurt Belaschk – Spreewälder Konserven und Frischgemüse” verarbeitet und vertrieben. Das Unternehmen heißt heute „RABE – Konserven GmbH“, existiert in der Form seit 1992 und wird weiterhin durch die Familie Belaschk geführt.
Im Rahmen unseres Spreewaldgurken – Contest haben wir die Gewürzgurken im 720 ml Glas getestet. Bereits beim Öffnen strömt dem Freund der Spreewaldgurke ein stark würziger Duft entgegen, aus dem ganz deutlich eine Dillnote hervorsticht. Die ersten Bisse zeigen dann auch, dass sich die Nase nicht geirrt hat, die Rabe Gewürzgurken schmecken ziemlich stark nach Dill, der alle anderen enthaltenen Gewürze etwas in den Hintergrund stellt. Allenfalls den Essig schmeckt man noch heraus. Die Gurken selbst sind auch recht knackig, können aber nicht ganz mit den zuvor getesteten Sorten mithalten. Alles in allem sind die Gurken nicht schlecht, aber tendenziell nur Dill-Liebhabern ganz besonders zu empfehlen.

Wer die Rabe Gewürzgurken schon mal gekostet hat, den laden wir ganz herzlich ein hier einen eigenen Bericht abzugeben. Wir sind gespannt wie verschieden die Geschmäcker sind.
Würzige Grüße aus dem Spreewald, Euer Markus
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Im zweiten Teil unseres Spreewaldgurken – Contest möchten wir Euch die Gewürzgurken der Firma Krügermann aus Lübbenau im Spreewald vorstellen. Das Unternehmen wurde bereits 1896 gegründet und als Familienunternehmen geführt bis es zu Zeiten der DDR zwangsenteignet wurde. Nach der politischen Wende konnte die Familie Krügermann das Unternehmen wieder zurück kaufen und produziert seitdem wieder Spreewaldgurken und viele andere Konserven wie Rote Beete, Sauerkraut oder Rotkohl nach altbewährten traditionellen Familienrezepten.
Doch nun zu dem Geschmackserlebnis der Gewürzgurken. Wir haben uns für die “normale” Glasgröße mit 720 ml Inhalt zum verkosten entschieden. Die Gurken sind nicht ganz so dick und so groß wie die Get One, haben aber immer noch ordentliche Ausmaße. Die Gurken sind sehr schön knackig und herzhaft im Geschmack. Das Gurkenwasser enthält einen Schuss Essig, genau richtig dosiert und die leichte Dill-Note veredelt die Gewürzmischung, so dass die Verkostung der Krügermann’s Gewürzgurken zu einem echten Gaumenschmaus wird. Dazu passend gibt’s eine frische Scheibe Brot mit Schmalz, landestypisch Schmalzstulle genannt – lecker…

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In loser Reihenfolge wollen wir hier verschiedene Sorten von Spreewaldgurken vorstellen. Denn Spreewaldgurke ist nicht gleich Spreewaldgurke. Im Wirtschaftsraum Spreewald gibt es zahlreiche größere und kleinere Hersteller von Spreewaldgurken, die natürlich auch die verschiedensten Gewürzmischungen zusammen mit den Gurken in die Gläser geben.
Als ersten Kandidat stellen wir die Get One vor:

Zunächst einmal sticht diese Gurke durch ihre Verpackung hervor – nicht wie üblich ein Glas, sondern eine Dose. Und die ist nicht vollgepackt mit lauter kleinen Gürkchen, sondern man findet darin eine einzige, aber dafür riesige Gurke. Nach dem Aufreißen der Dose kann man den kleinen mitgelieferten Plastikstick nutzen um die Gurke aus der Dose zu holen, dabei duftet es schon schön nach herzhaften Gewürzen. Dann der große Moment – der erste Biß, es knackt und spritzt etwas und der würzig, herzhafte Geschmack dieser Gurke entfaltet sich im Mund – einfach nur lecker.
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Der Spreewald ist eine der schönsten und faszinierendsten Wasserlandschaften Europas. Der Spreewald befindet sich im Osten Deutschlands, ungefähr eine halbe Autostunde von Berlin und eine Autostunde von Dresden entfernt. Die in ihm beheimateten Sorben, ein slawischer Stamm, nennen ihn in Ihrer Muttersprache (sorbisch/wendisch) “Blota”. Seit jeher üben die oftmals noch unberührte Natur und die unzähligen kleinen und großen Wasserstraßen des Spreewalds auf Menschen von nah und fern einen unbeschreiblichen Reiz aus und wer einmal im Spreewald war, will immer wieder dorthin zurück.
Seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989/90 besuchen von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen dieses einzigartige, urwüchsige Binnendelta mit seinen über hunderte Kilometer verzweigten Wasserwegen. Im Jahr 1991 erkannte dies auch die UNESCO und ernannte den Spreewald zu einem geschützten Biosphärenreservat.
Viel unberührte Natur lädt zu Kahnfahrten und Paddelboottouren ein. Auch ausgedehnte Spaziergänge, Kremserfahrten und Radtouren wie z.B. auf dem „Gurkenradweg“ bieten die Möglichkeit, auf Entdeckungsreise zu gehen. Naturliebhaber kommen in dem über 400 Quadratkilometer großen Biosphärenreservat voll auf ihre Kosten und finden mit Sicherheit Entspannung und Natur pur.
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Sie benötigen:
Kürbiskerne
Butter
Eier
Salz
Pfeffer
KUNELLA Kürbiskernöl
Schnittlauch
Zubereitung:
Kürbiskerne in wenig Butter anrösten, verquirlte Eier dazugeben, salzen, pfeffern und unter Rühren ganz sanft (!) stocken lassen. Vor dem Servieren KUNELLA Kürbiskernöl (Menge ganz nach Geschmack) darüberträufeln und viel Schnittlauch darübergeben.
von Thea Schwarz
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Sie benötigen:
1-2 EL frisch geriebenen Meerrettich, z.B. KUNELLA Sahnemeerrettich
1 frisch geriebene Apfelspalte
1/2 TL Dijon-Senf
1 Prise Zucker
1 Tasse Mayonnaise, z.B. KUNELLA BIO Delikatess Mayonnaise
KUNELLA Worcester – Sauce
Cayenne
Curry
frisch gemahlenem Pfeffer
Zitronensaft aromatisieren
geschlagene Sahne
Zubereitung:
geriebenen Meerrettich, geriebene Apfelspalte, Senf und eine Prise Zucker unter die Mayonnaise mischen, mit ein paar Tropfen KUNELLA Worcestershire-Sauce, einem Hauch Cayenne, einer Spur Curry sowie mit frisch gemahlenem Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft aromatisieren.
Zum Schluss die Sauce mit 1-2 EL geschlagener Sahne verfeinern.
Die Meerrettich-Sauce passt ideal zu geräuchertem Fisch, kalt aufgeschnittenem Fleisch oder Geflügel.
Von Thea Schwarz
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